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- IBM setzt auf OpenOfficeIBM hat mit Symphony 3.0.1 die vermutlich letzte Version der IBM-eigenen Office-Suite veröffentlicht. Die Zukunft dürfte einer "IBM Edition" von OpenOffice gehören.
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- Nvidia veröffentlicht CUDA 4.1 mit LLVM-CompilerVon dem auf der quelloffenen Low Level Virtual Machine aufbauenden Compiler verspricht sich der Hersteller von Grafikprozessoren und Chipsätzen ein etwa 10 Prozent schnelleres Anwendungsverhalten.
- 10 Exabyte in einem SystemDer von der CIA mitfinanzierte Spezialist für objektbasierten Storage Cleversafe will 10 Exabyte Daten in einem einzigen Speicherpool handhaben können.
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- Universität Bielefeld weiht GPU-Cluster einInsgesamt 400 Nvidia-Rechenkarten sollen an der Universität Bielefeld dabei helfen, Informationen über die Bedingungen zu gewinnen, die kurz nach dem Entstehen des Universums herrschten.
- WebOS: Enyo-Framework als Open Source verfügbarDen Auftakt für WebOS hin zu einem Open-Source-Betriebssystem macht HP mit der jetzt freigegebenen Version 2.0 des Anwendungsframeworks Enyo, mit dem sich nicht mehr nur WebOS-Applikationen entwickeln lassen.
- CeBIT 2012: Code_n für den großen DurchbruchDer Startup-Wettbewerb der CeBIT soll zuvorderst Ideen auszeichnen, die Mitbürger dazu anhalten, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Forschungsgebiete
Software-as-a-Service (SaaS):
Software-as-a-Service als neuartige Variante, Software über eine Internet-Verbindung zu beziehen und nicht mehr selbst installieren und warten zu müssen, zieht weitreichende Veränderungen für die traditionelle Software-Industrie nach sich. Ein Forschungsschwerpunkt der SEG liegt auf der Analyse der Akzeptanz und Servicequalität sowie der Chancen und Risiken von SaaS aus Nutzersicht.
Ferner untersuchen wir die Funktionsweise und Wirkungen des SaaS-Geschäftsmodells auf die Wertschöpfungsstruktur in der Software-Industrie.
Preis- und Kooperationsstrategien für Serviceanbieter und -integratoren:
Ausgangspunkt unserer Untersuchungen ist die Annahme, dass das service-orientierte Paradigma zu einer Umstrukturierung der Softwarewertschöpfungskette führen kann, sodass letztlich Zuliefernetzwerke entstehen. In einem solchen Szenario könnte ein Service-Integrator die Services unterschiedlicher Zulieferer zu spezifischen Paketen kombinieren und diese an den Kunden weitergeben. Dies würde zur Entwicklung eines sogenannten zweiseitigen Marktes führen, bei dem mehrere Gruppen um eine Plattform herum existieren. Der Wert, den diese Plattform einer Gruppe bietet, ist dabei abhängig von der Größe der anderen Gruppe. Ziel ist es, verschiedene Preisbildungs- und Kooperationsstrategien in einem solchen Szenario zu identifizieren, zu vergleichen und zu bewerten.
Preis- und Lizenzmodelle für Software-Produkte:
In diesem Forschungsgebiet untersuchen wir zum einen, welche Preis- und Lizenzmodelle aus Sicht von Softwareanbietern optimal sind. Im Bereich von Standardsoftware sollen neben traditionellen Lizenzmodellen (z. B. Preissetzung nach Anzahl von Usern) insbesondere auch neuere Lizenzmodelle, wie etwa leistungsorientierte oder kooperative Preissetzung, im Hinblick auf die Gewinnerziehlung von Softwarehäusern analysiert werden. Zum anderen betrachten wir die Entscheidung für bestimmte Preis- und Lizenzmodelle, einschließlich Update-Entscheidungen, aus Anwenderperspektive.
Für Individualsoftware-Anbieter besteht eine wesentliche Herausforderung darin, ex ante zu einer möglichst realitätsnahen Aufwandsschätzung zu kommen, um darauf basierend – etwa unter Berücksichtigung von Behavioral-Pricing-Ansätzen – eine erfolgreiche Preisstrategie aufzubauen.
Outsourcing der Software-Entwicklung:
In diesem Forschungsgebiet untersuchen wir Erfolgsfaktoren des Managements von Outsourcing-Projekten sowohl aus der Perspektive der auslagernden Unternehmen als auch aus der des Software-Dienstleisters. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Faktoren und Rahmenbedingungen, die für die Entscheidung zwischen einer Nearshoring- und einer Farshoring-Strategie maßgeblich sind.
Service-orientierte Architekturen (SOA):
Gegenstand dieses Forschungsbereiches ist die Entwicklung von Modellen zur betriebswirtschaftlichen Bewertung des Einsatzes von SOA. Dabei soll zum einen untersucht werden, wie sich Prinzipien service-orientierter Architekturen sowie insbesondere die Existenz offener Standards auf die Entwicklung und Anpassung von Software auswirken.
Zum anderen soll auch die Anwenderperspektive berücksichtigt werden. Ein Ziel der Gruppe ist, ein Modell zur Bewertung der Umstellung bestehender IT-Architekturen auf eine SOA zu entwickeln und anzuwenden. Eine übergreifende Fragestellung besteht darin, inwieweit der SOA-Ansatz in Kombination mit Kooperationen oder Outsourcing zu einer Verringerung der Fertigungstiefe in der Softwareindustrie führt.
Wertschöpfungsstrukturen in der Softwarebranche:
Für viele Branchen wurde die Wertschöpfungsstrukturen bereits analysiert und beschrieben – jedoch noch nicht für die Softwarebranche. Wir wollen dies nachholen und dabei auch den Einfluss neuer Technologien auf Wertschöpfungsstrukturen untersuchen. Daneben gilt es herauszufinden, ob sich im Softwaresektor zukünftig netzwerkartige Strukturen wie z. B. im Automobilsektor entwickeln werden.
Deutsche Software Champions:
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts wird untersucht, warum so wenigen deutschen softwarebasierten Unternehmen der Sprung an die internationale Spitze gelingt. Ziel des Projekt ist, wissenschaftlich fundiert Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen abzuleiten, die deutschen Unternehmen ein nachhaltiges internationales Wachstum ermöglichen.
Oekonomie modularisierte Softwareproduktion
Softwareanbieter greifen bei Softwareentwicklung zunehmend auf Module zurück, die selber entwickelt bzw. zugekauft werden. Wir wollen untersuchen, wie sich dieser in anderen Branchen schon realisierte Ansatz auch in der Softwareindustrie umsetzen lässt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Veränderungen in den Kostenstrukturen der Softwareentwicklung.
Open-Source-Software im betriebswirtschaftlichen Einsatz:
CIOs ist Open-Source längst ein Begriff. Entsprechende Software ist bereits in verschiedenen system- und entwicklungsnahen Bereichen etabliert. Doch auch bei betriebswirtschaftlichen Anwendungen, wie ERP- und CRM-Systemen, wächst das Angebot von Open-Source-Software. Der Schwerpunkt dieses Forschungsgebiets ist demnach, sowohl Strategien und Geschäftsmodelle der Anbieter als auch Potentiale für Anwender quelloffener betriebswirtschaftlicher Anwendungen zu untersuchen. Basierend darauf werden Auswirkungen auf die Softwareindustrie abgeleitet.
Bei der Untersuchung unserer Forschungsfragen wird sowohl theoriegeleitet als auch empirisch vorgegangen.